Besichtigung Christoph 80

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Ein besonderer Ausflug stand am Samstag auf dem Programm. An diesem Tag haben wir unsere Besichtigung vom Rettungshubschrauber „Christoph 80“ nachgeholt. Das in Latsch stationierte Rettungsmittel ist seit knapp fünf Jahren im Einsatz und merzt den davor in der Luftrettung vorhanden „weißen Punkt“ in der nördlichen Oberpfalz aus.

 

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Um kurz vor 14 Uhr trafen die meisten unserer Kameraden in Latsch ein. Eine Autogemeinschaft machte noch eine kleine Autobahnbesichtigung der anderen Richtung. Aber die Besichtigung der Station konnte dann dennoch pünktlich starten. An der Besichtigung nahmen auch Kameraden der Feuerwehr Brünst und des HvO Georgenberg teil.

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Jochen Huber, Leiter der Station und zugleich diensthabender Pilot, empfing uns und erklärte zu Beginn kurz den Aufbau der Wache. Drei Personen - Pilot, Notarzt und Rettungssanitäter - haben untertags Dienst. Ihnen stehen Büros und diverse Sozialräume zur Verfügung. Betrieben wird die Wache von der DRF Luftrettung, einer gemeinnützigen Stiftung.

Hauptaufgabe des Rettungshubschrauber sei es, den Notarzt schnellstens zum Patienten zu bringen, erläuterte Huber. Die Schwere der Verletzung sei hierbei nicht entscheidend. Ein Einsatz des Hubschraubers lässt also keinen Rückschluss auf die Verletzung des Patienten zu. Die Alarmierung des Teams erfolgt durch die Integrierte Rettungsleitstelle Nordoberpfalz, analog zu den Feuerwehren (aber hoffentlich bald digital :D).

Im Anschluss daran zeigte uns der Pilot den Rettungshubschrauber. Er erläuterte die technischen Eigenschaften der Maschine und zeigte z. B auf, wie ein Start oder der Flug funktioniert. Der anwesende Notarzt Dr. Marc Bigalke erklärte anschließend die medizinischen Geräte und die Versorgung der Patienten während des Flugs. Auch der anwesende Rettungsassistent Florian Schwamberger stand jederzeit für Fragen zur Verfügung. Zum Abschluss zeigte Huber unseren Kameraden das Büro und erläuterte die Tätigkeiten hier. Viel Schreibarbeit und Informationsgewinnung steht hier auf dem Programm der Crew.

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Bei der Verabschiedung bedankte sich unser Kommandant Andreas Götz beim Personal und überreichte als kleines Geschenk ein Ärmelabzeichen unserer Wehr. Unsere kleinen Gäste bekamen von Huber Aufkleber vom Christoph 80 geschenkt. Besonders hervorzuheben ist, dass es während unseres ca. eineinhalbstündigen Aufenthalts zu keinem Einsatz kam. Dann wäre der Besuch sofort beendet gewesen, da der Hubschrauber innerhalb von zwei Minuten gestartet wäre. Als wir die Stationstüre hinter uns geschlossen hatten, war es dann doch soweit. Der Alarm erklang und „wie der Wind“ war der Hubschrauber mitsamt seiner Crew in der Luft und auf dem Weg zum nächsten Patienten.

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