Unterricht "Sonder- u. Wegerecht"

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Heinrich Rewitzer, Polizeioberkommissar und Landkreisausbilder für Maschinisten, brachte es gleich zu Beginn des Unterrichts auf den Punkt: "Lieber drei Minuten später als überhaupt nicht ankommen!" Der Unterricht zum Thema "Sonder- u. Wegerecht" rief bei vielen unserer Aktiven wieder einiges ins Gedächtnis, was über die Jahre in Vergessenheit geriet. Natürlich wusste der Redner auch von Neuigkeiten zu berichten. Dass das Thema interessant war, konnte man am vollen Unterrichtsraum erkennen. Knapp 30 Aktive verfolgten zwei Stunden lang die Ausführungen Rewitzers.

Der Referent erörterte den Unterschied zwischen Sonderrechten und dem Wegerecht und gab viele Tipps für den praktischen Einsatz - egal ob Feuerwehrmann oder normaler Verkehrsteilnehmer - mit. Anhand realer Beispiele konnten unsere Frauen und Männer den Stoff nachvollziehen. Dass Rewitzer aus Erfahrung sprechen konnte, bewies er mit eingestreuten Anekdoten immer wieder. Es war aber keinesfalls eine "One-Man-Show", der Redner ging immer auf die Fragen der Teilnehmer ein.

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"Wer hat Sonderrechte? Wie darf er sie nutzen? Was ist verhältnismäßig?" Das waren nur einige Fragen, die an diesem Abend geklärt wurden. Auch die Frage, wer gesperrte Straßen wieder freigeben darf, wurde geklärt. Hier wurde so manches Missverständnis aus dem Weg geräumt. Rewitzer wies auch kurz auf die Gesetze hin, die der Feuerwehr diese Sonderrechte geben. Vor allem Umsicht sei dabei geboten: "Was nützen mir meine Sonderrechte, wenn der Verkehrsteilnehmer vor mir nicht weiß, dass ich sie einsetze?"

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Zum Abschluss dankte Kommandant Andreas Götz Heinrich Rewitzer für seinen Vortrag. Auch am Ende war unser Gast für Diskussionen offen und beantwortete noch so manche Frage.