Einsatzübung Mai 2013

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„Die Vorbereitungen sind getroffen, jetzt kann’s losgehen.“ Kaum hat Kreisbrandmeister Alfons Huber das gesagt, löst die Integrierte Leitstelle (ILS) in Weiden auch schon den Alarm aus. Da ist es Donnerstag, 20:06 Uhr. Gemeinsam mit dem federführenden Kommandanten der gemeindlichen Feuerwehren, Andreas Götz aus Neudorf, wartet Huber am Parkplatz auf der Planer Höhe auf die Reaktionen der Wehren.

„Es ist genau festgelegt, in welcher Reihenfolge die Feuerwehren alarmiert werden“, informiert der Kreisbrandmeister. Das sind seinen Worten zufolge zuerst Waldkirch und Brünst. Die Waldkirchner sind auch sehr schnell und melden sich schon zwei Minuten, nachdem die Sirenen aufgeheult haben. Um 20:10 Uhr folgen die Brünster.

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„Brand einer Hütte auf der Planer Höhe“ hat die ILS ausgegeben. Mit 1000 Liter Wasser sowie 40 Liter Schaum und vier Atemschutzträgern soll der „Brandherd“ laut Huber zunächst bekämpft werden. Als Einsatzleiter ist nun Waldkirchs Kommandant Karsten Reber gefragt. Er fordert bei der Leitstelle im Rahmen der Nachalarmierung zur Unterstützung noch die Feuerwehren Neudorf und Neuenhammer sowie Georgenberg mit dem Tanklöschfahrzeug (1200 Liter Wasser) an.
Dabei tauchen Probleme auf. Während in Georgenberg keine Sirene ertönt, gibt es in Neudorf Schwierigkeiten bei der Alarmierung per Funkwecker. „Wir werden der Sache nachgehen“, versichert Huber bei der Abschlussbesprechung.

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Mit dem Ablauf der Einsatzübung ist der Kreisbrandmeister sehr zufrieden. „Die Hilfsfristen waren eingehalten“, freut er sich und spricht von einer „deutlichen Steigerung gegenüber 2012 in Danzerschleif“ sowie „sauberen und ordentlichen Arbeit“. Festgestellt hat er allerdings, dass die Gefahr eines Waldbrands etwas vernachlässigt worden ist.
„Nicht dem Feuer nachrennen, sondern gegen das Feuer arbeiten“, gibt er den Leuten deshalb mit auf den Weg. An Karsten Reber geht Hubers Appell, der ILS klare Anweisungen zu geben. „Nur so kann diese entsprechende reagieren.“

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Vollauf zufrieden mit dem Ablauf der Übung ist auch Gemeinderatsmitglied Robert Götz, der die Grüße der verhinderten Bürgermeister Johann Maurer und Josef Woppmann übermittelt. Andreas Götz bedankt sich noch beim Forstbetrieb Flossenbürg für die Unterstützung und Brotzeitspende sowie beim Oberpfälzer Waldverein als Mieter des „Brandobjekts“.